Mineralische Abfälle bilden die Basis für Sekundärbaustoffe für vielfältige Bauanwendungen. Erfahren Sie hier mehr:
Recyclingbaustoffe
Ersatzbaustoffe
Mineral- und Baustoffrecycling: eine Frage der Verantwortung
Laut den Monitoring-Reporten der Kreislaufwirtschaft Bau beläuft sich der Jahresbedarf des deutschen Bausektors an mineralischen Baurohstoffen auf rund 550 Mio. t. Weltweit beläuft er sich auf rund 50 Milliarden t (UNEP). Notwendig in der Bauwirtschaft sind diese Mengen z. B. für die Schaffung von Wohnraum oder den Bau und Erhalt der benötigten Infrastrukturen. In diesem Kontext tragen Recyclingbaustoffe als Ergebnis hochwertigen Baustoffrecyclings zusammen mit anderen Ersatzbaustoffen nicht nur zur Schonung natürlicher Rohstoffe bei – sie verringern auch maßgeblich den Landschaftsverbrauch.
Ressourcen- und Landschaftsschutz in großem Stil
Das UN Environmental Programme rechnet in seinem Report aus dem Jahr 2019 mit einem jährlichen weltweiten Bedarfsanstieg an Steine-Erden-Rohstoffen von 5,5 %. Dem Bericht zufolge sind Sand- und Kiesressourcen nach Wasser die zweitgrößte Ressource, die gefördert und gehandelt wird. Vor diesem Hintergrund ist das Recycling von mineralischen Abfällen dringend geboten. Die Aktivitäten des Mineralstoff- und Baustoffrecyclings sichern nicht nur einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, sondern gewährleisten auch die zuverlässige Versorgung mit den wichtigen mineralischen Baustoffen. Zugleich wird der Landschaftsverbrauch reduziert – und zwar zweifach, denn Mineralstoffrecycling mindert den Flächenverlust durch Abbau der Naturbaustoffe und vermeidet zugleich die Inanspruchnahme von Land zur Deponierung von Material, das eigentlich erneut nutzbar wäre.
In Bezug auf Sand und Nachhaltigkeit hat UNEP zehn Empfehlungen zur Vermeidung einer Krise veröffentlicht. mehr
Unser Beitrag: nachhaltige Ressourcenbeschaffung
REMEX ist Spezialist für das Recycling und die Verwertung von Mineralstoffen. Aus Boden und Bauschutt aus dem Straßen- und Tiefbau sowie dem Abbruch alter Gebäude, aber auch aus Aschen und Schlacken aus der industriellen Produktion, Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen stellen wir wiederverwendbare Baustoffe her. Durch intelligente Aufbereitung entstehen in den REMEX-Anlagen hochwertige Recyclingbaustoffe und güteüberwachte Ersatzbaustoffe. Fest definierte chemische und physikalische Eigenschaften sowie strenge Qualitätskontrollen unserer Markenbaustoffe REMEXIT und GRANOVA eröffnen Kunden vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem gewinnt REMEX aus den mineralischen Abfällen große Mengen an Eisenschrott und anderen wertvollen Metallen, die in den Materialkreislauf zurückgeführt werden.
Baustoffrecycling als Teil des Mineralstoffrecyclings
Bauschutt und Straßenaufbruch sowie Aschen, Schlacken und Stäube sind die Eingangsstoffe für das Baustoffrecycling bzw. Mineralstoffrecycling der REMEX; Ergebnis sind Recyclingbaustoffe und Ersatzbaustoffe für Erd- und Straßenbau sowie Hoch- und Tiefbau.
Der Weg in den Kreislauf
Wie kann das Baustoffrecycling bzw. das generelle Recycling von Mineralstoffen zu einer nachhaltigen Rohstoffstrategie beitragen?
Stärkeres Bewusstsein für die endliche Verfügbarkeit mineralischer Rohstoffe
Eröffnen weiterer Einsatzfelder für Recycling- und Ersatzbaustoffe
Entwicklung wegweisender Verfahren für noch höhere Recyclingquoten
Gleichstellung der güteüberwachten Recyclingbaustoffe mit den Primärbaustoffen
Stärkere Berücksichtigung von Recyclingbaustoffen in öffentlichen Ausschreibungen
Verbindliche Verwertungsregelungen – bundeseinheitliche Vorgaben statt Insellösungen auf Länderebene
Wissenstransfer weltweit
Organisation und Aufbau mineralischer Stoffkreisläufe, auch international
Unsere Verbandsmitgliedschaften
Wir engagieren uns sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. So sind wir z. B. Mitglied der Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe (BRB) und Mitglied des Verbands für Baustoffrecycling Fédération Internationale du Recyclage (FIR).